Sankt-Suitbertus-Schule, die Schule mit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ziel der pädagogischen Arbeit und damit Leitbild unserer Schule ist es:

 

- die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler als Geschöpfe Gottes mit ihren Stärken und Schwächen anzunehmen,  

- sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten unter weitgehender Einbeziehung der Ideen Maria Montessoris zu fördern,  

- sie anzuregen, in größtmöglicher Freiheit und gegenseitiger Achtung miteinander zu leben und zu lernen,  

- das eigenverantwortliche Lernen auf- und auszubauen.

Unterrichtszeiten

Wir beginnen den Unterrichtstag mit einem offenen Anfang.

Die Türen der Klassenräume stehen den Kindern in der Regel ab 7.45 Uhr offen.

 

Zeitraum

1. Stunde bis 3. Stunde

08.00 bis 10.15 Uhr  Freiarbeit inclusiv Frühstückspause

Hofpause 10.15 Uhr - 10.40 Uhr

4. Stunde 10.45 Uhr – 10.30 Uhr

5. Stunde 10.35 Uhr – 12.20 Uhr

Hofpause 12.20 Uhr – 12.30 Uhr

6. Stunde 12.30 Uhr – 13.15 Uhr

 

In den ersten drei Stunden haben die Kinder i.d.R. Freiarbeit (jahrgangsübergreifend), danach findet die große Hofpause statt.

Nach der Hofpause beginnt in der Regel der Fachunterricht, in dem die Kinder in jahrgangshomogenen Gruppen unterrichtet werden.

Von der Anmeldung bis zur Einschulung

Vor den Anmeldeterminen im Herbst findet an unserer Schule ein Informationsabend für alle interessierten Eltern statt. Die Einladung dazu wird in den Kindergärten und über die Presse bekannt gegeben.

Die Lehrer/innen unserer Schule informieren über die Möglichkeit, an unserer Schule nach der Pädagogik Maria  Montessoris zu lernen, über den Fachunterricht, über unser Leitbild, usw.

Wir sind offen für alle Fragen der Eltern.

Es besteht die Möglichkeit, zur Besichtigung einiger Klassenräume und zu Gesprächen mit den anwesenden  Lehrern/innen.

Die Erzieherinnen der Betreuungsangebote stellen die dort angebotenen Möglichkeiten vor und stehen für Fragen zur  Verfügung.

Eltern und Kinder werden an einem Tag der offenen Tür eingeladen und können sich den Unterricht in allen Klassen anzuschauen.

Anmeldeverfahren

Aufnahme der persönlichen Daten im Büro, Gespräch mit dem Kind und den  Erziehungsberechtigten, Zeitrahmen bis 20 Minuten.

Dabei Überprüfung

- der Sprache und Sprechfähigkeit

- der Farbenkenntnis,

- der Ziffernkenntnis,

- der Mengenerfassung,

- des Zählens,

- der Feinmotorik.

Gespräch mit den Erziehungsberechtigten über die bisherige Entwicklung des Kindes, evtl. Auffälligkeiten, Entwicklungsverzögerungen usw.

Bei direkt auffallenden Problemen im sprachlichen oder motorischen Bereich bekommen die Erziehungsberechtigten Beratung, an welche Stellen sie sich wenden können, um die Defizite des Kindes möglichst bis zum Schulanfang zu beheben.

- Erfragen und Festhalten von Wünschen

Schulspiel

Zu Beginn des neuen Jahres werden die vorzeitig angemeldeten Kinder zu einem Schulspiel eingeladen.

Dabei beobachten wir:

- die Konzentrationsfähigkeit der Kinder,

 -ihr Verhalten in einer fremden Umgebung und fremden Gruppe,

- ihre Sprach- und Sprechfähigkeit,

- ihr soziales Verhalten,

- ihre Fähigkeit zur Mengenerfassung,

- ihre Gedächtnisleistung,

- ihre Grob- und Feinmotorik.

Nach der Entscheidung, welche vorzeitig angemeldeten Kinder in die Schule aufgenommen werden, erfolgt die Klasseneinteilung. Die zukünftigen Klassenlehrerinnen nehmen nun Kontakt mit den Eltern auf und die Kinder werden zu einem bzw. mehreren Besuchen in die Schule eingeladen. Die Kinder lernen ihre Lehrerin oder ihren Lehrer und ihre Paten (ältere Klassenkameraden), sowie die Räumlichkeiten der Schule und den Ablauf eines Unterrichtsvormittags (Freiarbeit) kennen.

Vor den Sommerferien werden die Eltern von dem Klassenlehrer bzw. der Klassenlehrerin zu einem Elternabend eingeladen. Dort erhalten sie Informationen zum Schulanfang.

Einschulungsfeier

Der Einschulungstag, der zweite Tag nach den Sommerferien, beginnt mit einem Gottesdienst in der St. Suitbertus - Kirche. Danach werden die Kinder von den anderen Schulkindern auf dem Schulhof in Em-pfang genommen. Nach einem kurzen Festprogramm in der Aula werden die Schulneulinge von ihrem Klassenlehrer/ihrer Klassenlehrerin und den Paten abgeholt und verbringen eine Unterrichtsstunde in den Klassen. Währenddessen werden die Eltern vom Förderverein und älteren Schülern/Schülerinnen mit Kaffee und Kuchen versorgt.

Erste Schulwochen

Die Kinder werden behutsam in den Schulalltag eingeführt. Durch teilweise Doppelbesetzung mit Lehrerinnen und die Möglichkeit, die Gruppen aufzuteilen, lernen sich die Kinder untereinander und den Schulbetrieb gut kennen. Eine große Hilfe und Unterstützung sind dabei die Paten aus höheren Jahrgängen, die jedes Kind hat. Mit den Paten werden auch während des laufenden Schuljahres viele gemeinsame Aktivitäten veranstaltet.

Pädagogik nach Maria Montessori

Die Lehrperson

Nicht nur bei der körperlichen Entwicklung, sondern auch bei der geistigen Entwicklung folgen Kinder einem inneren Bauplan.

Aufgabe des Lehrers/der Lehrerin in der Montessoripädagogik ist es, die Lernbedürfnisse des Kindes zu erkennen und ihm die passenden Lernangebote anzubieten und zu erarbeiten. So bemüht er/sie sich, jedes Kind dort abzuholen wo es steht und es individuell nach seinen Fähigkeiten zu fördern.

Hierbei leitet er/sie das Kind zu einem selbstbewussten und selbstständigen Lernen an. Das Kind lernt zu lernen und seinen eigenen individuellen Lernweg und Lernzugang zu entdecken.

So ist es möglich, dass in einer Klasse jedes Kind seinem eigenen Lernweg folgt und jedes Kind mit und an einer anderen Arbeit arbeitet und lernt.

Jahrgangsmischung

Die Zusammensetzung einer Montessoriklasse in der Jahrgangsmischung ist eine typische Form der Arbeit nach der Pädagogik Maria Montessoris. Da jedes Kind seinem eigenem Lernweg folgt, ist es möglich, dass alle vier Jahrgänge in einer Klasse arbeiten.

Auf diese Weise

− lernen die Kleinen von den Großen,

− übernehmen die Großen Verantwortung für die Kleinen (Patenschaften),

− können die Kinder sowohl mit Lerninhalten und Partnern arbeiten, die

   weiterführen, als auch

− bereits Erarbeitetes wiederholen und festigen.

 

Die Unterrichtsinhalte

Alle Unterrichtsinhalte finden auch in der Freiarbeit statt. Die Bereiche Sprache und Mathematik werden vollständig in der Freiarbeit abgedeckt. Für die anderen Lernbereiche findet in Jahrgangsgruppen, die sich aus vier M-Klassen zusammensetzen, Fachunterricht statt.

Dieser Fachunterricht betrifft die Bereiche:

− Religion

− Sachunterricht

− Englisch

− Kunst

− Sport

Die Freiarbeit

Die Unterrichtsform der Freiarbeit, die etwa die Hälfte des Morgens einnimmt, ist charakteristisch für die Montessoriklassen. In dieser Zeit wählt das Kind selbstständig oder mit Hilfe des Lehrers bzw. der Lehrerin aus dem vorhandenen Angebot seine Arbeit aus.

Es hat hierbei die freie Wahl des Materials,

− des Partners,

− des Platzes,

− der Dauer.

Ohne den Druck in einer ganz bestimmten Zeit fertig sein zu müssen, läuft der Arbeitszyklus nach seinem eigenen Lerntempo ab.

Es ist hierbei gebunden an

− die vereinbarte Ordnung,

− die Rücksichtnahme auf die Klassenkameraden,

− die Lerninhalte des Materials,

− die Einhaltung der Arbeitsruhe.

Die vorbereitete Umgebung - Der Schlüssel zur Welt

Die Gestaltung des Raumes ist ganz auf die Aktivität der Kinder ausgerichtet. Offene Regale an den Wänden bieten den Kindern eine Fülle von Arbeitsmaterialien an.

Die Tische stehen gruppenweise zusammen und es bleibt genügend Platz, um mit kleinen Arbeitsteppichen auch auf dem Boden zu arbeiten.

  

Das Material

− deckt die Lerninhalte aller Jahrgänge der Grundschulzeit ab,

− bietet den Kindern darüber hinaus die Möglichkeit, ihren besonderen Fähigkeiten

   und Interessen gemäß zu arbeiten,

− ermöglicht es den Kindern, Lerninhalte selbstständig zu begreifen,

− ermöglicht den Kindern einen individuellen Arbeitsrhythmus.

Elternarbeit

Kinder lernen erfolgreicher, wenn sie von ihren Eltern unterstützt werden. Im Sinne des lebendigen Schullebens und des gemeinsamen Erziehungsauftrages von Schule und Elternhaus wird die Elternbeteiligung an unserer Schule gerne gesehen.

Sie findet regelmäßig bei Klassen-, Schul- und Sportfesten sowie bei Klassenfahrten, Unterrichtsgängen und Ausflügen statt.

Während der Freiarbeit unterstützen die Eltern die Kinder beim individuellen Leselernprozess, beim Einmaleinstraining, beim Radfahrtraining und bei der Arbeit am Computer.

Viele Eltern helfen bei der Herstellung von Freiarbeitsmaterial für die Kinder tatkräftig mit.

Die Mitgliedschaft im Förderverein der Schule ist auch ein wichtiges Element der Elternarbeit.

Aber nicht nur die Mithilfe der Eltern ist uns wichtig, sondern auch ihre Mitgestaltung und ihre Vorschläge zum guten Gelingen des Schulalltags, sowie ihre aktive Mitarbeit in den verschiedenen Gremien und an den Veränderungen des Schulprogramms.

Schulporträt der St.Suitbertus Schule in Heiligenhaus

Die St.Suitbertus-Schule in Heiligenhaus ist seit der Schulreform im Jahre 1968 eine katholische Konfessionsschule in städtischer Trägerschaft. Als katholische Schule kann die St. Suitbertus Schule im Rahmen ihrer Aufnahmekapazität von allen Eltern im gesamten Stadtgebiet gewählt werden, deren Kinder katholisch getauft sind oder die eine katholische Erziehung ihrer Kinder während der Grundschulzeit wünschen.

Das Schulgebäude liegt im Zentrum der Stadt, direkt zwischen der stadteinwärts und stadtauswärts führenden B227, aber auch in unmittelbarer Nachbarschaft der St.Suitbertuskirche.

Im Rahmen der pädagogischen Freiheit hatte die Schule bereits vor der Reform 1968 unter der Leitung des damaligen Schulleiters Norbert Ehlen begonnen, das Gedankengut Maria Montessoris in ihre pädagogische Arbeit einzubringen und umzusetzen.

Im Frühjahr des Jahres 2006 hat die Stadt Heiligenhaus sich entschlossen, die St.Suitbertus-Schule auf Zweizügigkeit zu begrenzen, um damit die Schülerströme innerhalb von Heiligenhaus gezielter lenken zu können. So arbeiten wir seit dem Schuljahr 2015/16 in acht Klassen jahrgangsgemischt von eins bis vier.

Der Grundgedanke und die Grundlage werden die Arbeit und die Pädagogik von Maria Montessori sein und bleiben.