Vom Interesse zum Schulkind

Informationsabend

Informationsabend

Vor den Anmeldeterminen im Herbst findet an unserer Schule ein Informationsabend für alle interessierten Eltern statt. Die Einladung dazu wird in den Kindergärten und über die Presse bekannt gegeben. Die LehrerInnen und MitarbeiterInnen der Betreuungsangebote unserer Schule informieren über die Möglichkeit, an unserer Schule nach der Pädagogik Maria Montessoris zu lernen, über den Fachunterricht, über unser Leitbild, Betreuungsformen, usw. Wir sind offen für alle Fragen der Eltern. Im Anschluss an die Informationsveranstaltung findet unsere Montessori-Extraschicht statt. Die LehrerInnen der Schule führen Eltern in Kleingruppen die Arbeit mit ausgewählten Montessori-Materialien vor. Bei dieser Gelegenheit besteht die Möglichkeit, die Klassenräume kennenzulernen, und Gesprächen mit den anwesenden LehrernInnen und erfahrenen Eltern der Schule zu führen.

Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür

Eltern und Kinder werden zu einem Tag der offenen Tür eingeladen und können sich den Unterricht in allen Klassen anschauen. Der Tag beginnt um 8.00 Uhr und endet um 9.30 Uhr. Die Eltern können sich Zeit nehmen und in Ruhe die Freiarbeit beobachten. Die zukünftigen Erstklässler werden in dieser Zeit in einem benachbarten Raum mit einigen Montessori-Materialien vertraut gemacht. Mit den so gewonnenen Eindrücken möchten wir Eltern eine gute Entscheidungsgrundlage mit auf den Weg geben. Die Erzieherinnen der Betreuungsangebote stellen in den Räumen der OGS die dort angebotenen Möglichkeiten vor und stehen für Fragen zur Verfügung.

Anmeldung

Anmeldung

Die Stadt Heiligenhaus fordert die Eltern der zukünftigen Erstklässler im Herbst durch ein Schreiben mit einem angehängten Anmeldeformular auf, ihr Kind an der Schule ihrer Wahl anzumelden. Das ausgefüllte Anmeldeformular und eine Kopie der Geburtsurkunde wird bis zu einem Stichtag in der gewünschten Schule abgegeben.

Aufnahme

Aufnahme

Im Frühjahr erfolgen die Zusagen aller Heiligenhäuser Grundschulen an die Eltern. Mit der Zusage werden Termine für ein Vorstellungsspiel mit dem Kind vergeben. Bei dem etwa 20-minütigen Spiel/Gespräch werden die Sprache und Sprechfähigkeit, die Farben- und Formenkenntnis, die Ziffernkenntnis, die Mengenerfassung, das Zählen, und die Feinmotorik überprüft. Im Gespräch mit den Eltern wird über die bisherige Entwicklung des Kindes gesprochen. Bei direkt auffallenden Problemen im sprachlichen oder motorischen Bereich bekommen die Erziehungsberechtigten Beratung, an welche Stellen sie sich wenden können, um die Entwicklung des Kindes möglichst bis zum Schulanfang weiter zu fördern. Kinder, die vorzeitig angemeldet werden, laden wir zu einem Schulspiel ein, bei dem wir: die Konzentrationsfähigkeit der Kinder, ihr Verhalten in einer fremden Umgebung und fremden Gruppe, ihre Sprach- und Sprechfähigkeit, ihr soziales Verhalten, ihre Fähigkeit zur Mengenerfassung, ihre Gedächtnisleistung, und ihre Grob- und Feinmotorik beobachten. Nach dem alle Kinder am Vorstellungsspiel teilgenommen haben, werden sie in Klassen eingeteilt. Die zukünftige Lehrerin eines Kindes nimmt Kontakt mit den Eltern auf, und lädt das Kind zu ein bis zwei Besuchen in die Schule ein. Dabei lernt das Kind seine Lehrerin, seine Paten (ältere Klassenkameraden), sowie die Räumlichkeiten der Schule und den Ablauf eines Unterrichtsvormittags (Freiarbeit) kennen. Noch vor den Sommerferien werden die Eltern der Schulneulinge von der Klassenlehrerin zu einem Elternabend eingeladen. An diesem Abend erhalten sie Informationen zum Schulanfang.

Einschulungsfeier

Einschulungsfeier

Der Einschulungstag, der zweite Tag nach den Sommerferien, beginnt mit einem Gottesdienst in der Ludgerus - Kirche. Danach werden die Kinder von den anderen Schulkindern auf dem Schulhof in Empfang genommen. Nach einem kurzen Festprogramm in der Turnhalle werden die Schulneulinge von ihrer Klassenlehrerin und den Paten abgeholt und verbringen eine Unterrichtsstunde in der Klasse. Währenddessen werden die Eltern vom Förderverein mit Kaffee und Kuchen versorgt.

Erste Schulwochen

Erste Schulwochen

Die Kinder werden behutsam in den Schulalltag eingeführt. Durch die Möglichkeit der Lehrerin, intensiv mit der kleinen Schulanfängergruppe zu arbeiten, werden die Kinder mit dem Montessori-Material vertraut und lernen sich die Kinder untereinander und den Schulbetrieb gut kennen. Eine große Hilfe und Unterstützung sind dabei die Paten aus höheren Jahrgängen, die jedes Kind hat. Mit den Paten werden auch während des laufenden Schuljahres viele gemeinsame Aktivitäten veranstaltet.

Katholische Grundschule

„Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.“

Markus 9,36-37

Schöner als im Markusevangelium kann man es kaum ausdrücken.  Wir haben versucht, diese Kernaussage in unserem herzförmigen Logo zu verdeutlichen und das Kind als Geschöpf Gottes in den Mittelpunkt gestellt.

Es ist das Ziel unserer Schule als Katholischer Grundschule, im Zusammenwirken mit den Eltern durch Bildung und Erziehung jede Schülerin und jeden Schüler mit allen Schwächen und Stärken anzunehmen und ihnen zur Entfaltung der je eigenen Anlagen zu verhelfen. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, den Kindern die Frohe Botschaft des Glaubens zu vermitteln und sie mit dem Leben in und mit der Kirche vertraut zu machen

Katholische Grundschulen fördern alle Kinder unter Berücksichtigung ihrer individuellen Voraussetzungen und stärken die Freude am Lernen und Leisten. In der Bildungslandschaft des Landes Nordrhein-Westfalen setzen Katholische Grundschulen inhaltlich und gestalterisch eigene Akzente: Sie stehen für ein pädagogisches Konzept, das Wissensvermittlung mit ganzheitlicher Erziehung und Glaubenspraxis verbindet.

Die religiöse Dimension von Bildung beschränkt sich nicht auf den bei uns ausschließlich katholischen Religionsunterricht, sondern findet sich als Grundorientierung in allen Fächern wieder. Natürlich gibt es keine »Katholische Mathematik«, aber es besteht im Unterricht immer wieder die Möglichkeit, Zusammenhänge mit Inhalten, Werten und Anschauungen des Glaubens herzustellen.

Darüber hinaus leisten Bekenntnisschulen einen wichtigen Beitrag, um die christliche Kultur im Alltag lebendig werden zu lassen: der Besuch des Gottesdienstes, das Gebet vor dem Frühstück, Kreuze in den Klassenräumen oder die Pflege religiöser Traditionen wie Martinszüge und Adventsfeiern sind feste Bestandteile des Schulprogramms.

Unsere Schule steht nicht nur Kindern mit katholischem Bekenntnis offen. Alle Eltern, welche eine katholische Erziehung wünschen und befürworten, können ihr Kind bei uns anmelden.

„Eine starke Toleranz wächst aus den eigenen Wurzeln. Losgelöst davon wächst Desorientierung, wächst Beliebigkeit, jedenfalls nicht die Anerkennung des anderen.Die kommt aus der eigenen Identität. […] Je tiefer das Profil, desto stärker sind Haftung und Halt.“

Bischof Franz Kamphaus

Vgl: Die katholische Grundschule in Nordrhein-Westfalen. 

Hrsg.:  Hauptabteilung Schule/Hochschule des Erzb. Generalvikariates Köln, Februar 2012